Der „neue“ Verbandspokal des DBSV ging am Samstag, den 07.02.2026, in seine vierte Runde. Bereits zum dritten Mal in Folge trafen sich die Mannschaften im thüringischen Heilbad Heiligenstadt – mittendrin, im Herzen Deutschlands – und wieder waren 2 unserer Rathener Schützen mit von der Partie.
Insgesamt waren acht Bundesländer mit 64 Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Trainern angereist.
Mario und Jens vertreten die Jagdbogen-Fraktion Sachsens
Mitten im hochklassigen Teilnehmerfeld standen zwei Schützen der Rathener Bogengilde besonders im Fokus: Mario und Jens.
Beide vertraten für das Bundesland Sachsen die Fraktion der Jagdbögen – eine Disziplin, die Präzision, Konstanz und mentale Stärke in besonderem Maße fordert.
Gerade im Mannschaftsmodus kommt es nicht nur auf saubere Technik an, sondern auch auf Nervenstärke. Die direkten Zweikämpfe zwischen den Landesverbänden, die Blicke der eigenen Teamkameraden im Rücken und jede einzelne Wertung im Fokus – dieser Modus verleiht dem Verbandspokal seinen ganz besonderen Reiz.
Mario und Jens zeigten hier eindrucksvoll, dass sie diesem Druck gewachsen sind. Für Jens war es sogar sein erster Einsatz beim Verbandspokal!
Mit starken Passen und konstanten Ringzahlen trugen sie maßgeblich dazu bei, dass Sachsen sich im gesamten Turnierverlauf hervorragend behaupten konnte.

Spannender Wettkampf mit besonderer Atmosphäre
Beste Wettkampfbedingungen in der hellen, großzügigen Sporthalle mit ihren großen Fensterfronten sorgten für optimale Voraussetzungen. Die Stimmung unter den Bogensportlern war konzentriert, aber zugleich kameradschaftlich – typisch für den Verbandspokal.
Tatsächlich entschied sich der Wettkampf in diesem Jahr bereits im ersten Match: Brandenburg besiegte Thüringen mit 273:268 Ringen (6:2 Satzpunkte, 2:0 Siegpunkte). Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass genau diese zwei Siegpunkte am Ende über Gold und Silber entscheiden würden. Brandenburg sicherte sich letztlich den Gesamtsieg vor Thüringen, Bronze ging an NRW.
Ein besonderes Highlight setzte Thüringen im Match gegen NRW mit vier aufeinanderfolgenden 75-Ringe-Passen – ein sportlicher Moment mit echtem Gänsehaut-Charakter.

Platz 4 für Sachsen – Ein Erfolg mit Signalwirkung
Nach Bronze im ersten Jahr, und Gold in den vergangenen zwei Jahren, belegte unser sächsisches Team am Ende einen starken 4. Platz – ein Ergebnis, auf das alle Beteiligten stolz sein können.
Für die Rathener Bogengilde ist dieser Erfolg ein deutliches Zeichen für die kontinuierliche Trainingsarbeit und die Qualität unserer Jagdbogenschützen. Mario und Jens haben nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch als Teamplayer und würdige Vertreter unseres Vereins.
Ihr Einsatz, ihre Konzentration und ihr Kampfgeist stehen beispielhaft für den Zusammenhalt und die Leidenschaft, die unseren Verein auszeichnen.

Wir gratulieren Mario und Jens herzlich zu ihrer starken Leistung und freuen uns, zwei so engagierte Jagdbogenschützen in unseren Reihen zu haben.
PS. Ein großes Dankeschön soll an dieser Stelle auch an das Organisationsteam der Eichsfelder Bogengilde für die hervorragende Ausrichtung gehen – bereits zum dritten Mal in Folge. Und noch eine gute Nachricht: Auch im kommenden Jahr wird Heilbad Heiligenstadt wieder Gastgeber dieses spannenden Wettkampfes sein.



























