Wie aus einem goldenen Ei ein wunderschöner Osterbaum wurde…

Die Rathener Bogengilde hat Zukunft gepflanzt.

Wir wurden von unseren Bogensportfreunden des Chemie Dohna für die Baumpflanz-Challenge nominiert. Vielen Dank! Unsere Mission haben wir nun auf der Streuobstwiese oberhalb unseres Trainingsgeländes in Rathen erfüllt und wünschen unserem Bäumchen gutes Gedeihen.

Wir nominieren für die Challenge nun FC Erzgebirge Aue, die Bogensportler aus Camburg und die Bogenfreunde Friedensstadt Glau 🙂

Pflanzt auch ihr Zukunft!

Zwei Rathener Jagdbogenschützen vertreten Sachsen beim deutschen Verbandspokal – Starker 4. Platz im Herzen Deutschlands

Der „neue“ Verbandspokal des DBSV ging am Samstag, den 07.02.2026, in seine vierte Runde. Bereits zum dritten Mal in Folge trafen sich die Mannschaften im thüringischen Heilbad Heiligenstadt – mittendrin, im Herzen Deutschlands – und wieder waren 2 unserer Rathener Schützen mit von der Partie.

Insgesamt waren acht Bundesländer mit 64 Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Trainern angereist.

Mario und Jens vertreten die Jagdbogen-Fraktion Sachsens

Mitten im hochklassigen Teilnehmerfeld standen zwei Schützen der Rathener Bogengilde besonders im Fokus: Mario und Jens.

Beide vertraten für das Bundesland Sachsen die Fraktion der Jagdbögen – eine Disziplin, die Präzision, Konstanz und mentale Stärke in besonderem Maße fordert.

Gerade im Mannschaftsmodus kommt es nicht nur auf saubere Technik an, sondern auch auf Nervenstärke. Die direkten Zweikämpfe zwischen den Landesverbänden, die Blicke der eigenen Teamkameraden im Rücken und jede einzelne Wertung im Fokus – dieser Modus verleiht dem Verbandspokal seinen ganz besonderen Reiz.

Mario und Jens zeigten hier eindrucksvoll, dass sie diesem Druck gewachsen sind. Für Jens war es sogar sein erster Einsatz beim Verbandspokal!

Mit starken Passen und konstanten Ringzahlen trugen sie maßgeblich dazu bei, dass Sachsen sich im gesamten Turnierverlauf hervorragend behaupten konnte.

Spannender Wettkampf mit besonderer Atmosphäre

Beste Wettkampfbedingungen in der hellen, großzügigen Sporthalle mit ihren großen Fensterfronten sorgten für optimale Voraussetzungen. Die Stimmung unter den Bogensportlern war konzentriert, aber zugleich kameradschaftlich – typisch für den Verbandspokal.

Tatsächlich entschied sich der Wettkampf in diesem Jahr bereits im ersten Match: Brandenburg besiegte Thüringen mit 273:268 Ringen (6:2 Satzpunkte, 2:0 Siegpunkte). Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass genau diese zwei Siegpunkte am Ende über Gold und Silber entscheiden würden. Brandenburg sicherte sich letztlich den Gesamtsieg vor Thüringen, Bronze ging an NRW.

Ein besonderes Highlight setzte Thüringen im Match gegen NRW mit vier aufeinanderfolgenden 75-Ringe-Passen – ein sportlicher Moment mit echtem Gänsehaut-Charakter.

Platz 4 für Sachsen – Ein Erfolg mit Signalwirkung

Nach Bronze im ersten Jahr, und Gold in den vergangenen zwei Jahren, belegte unser sächsisches Team am Ende einen starken 4. Platz – ein Ergebnis, auf das alle Beteiligten stolz sein können.

Für die Rathener Bogengilde ist dieser Erfolg ein deutliches Zeichen für die kontinuierliche Trainingsarbeit und die Qualität unserer Jagdbogenschützen. Mario und Jens haben nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch als Teamplayer und würdige Vertreter unseres Vereins.

Ihr Einsatz, ihre Konzentration und ihr Kampfgeist stehen beispielhaft für den Zusammenhalt und die Leidenschaft, die unseren Verein auszeichnen.

Wir gratulieren Mario und Jens herzlich zu ihrer starken Leistung und freuen uns, zwei so engagierte Jagdbogenschützen in unseren Reihen zu haben.

PS. Ein großes Dankeschön soll an dieser Stelle auch an das Organisationsteam der Eichsfelder Bogengilde für die hervorragende Ausrichtung gehen – bereits zum dritten Mal in Folge. Und noch eine gute Nachricht: Auch im kommenden Jahr wird Heilbad Heiligenstadt wieder Gastgeber dieses spannenden Wettkampfes sein.

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2026

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer unserer Rathener Bogengilde,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns sportlich, gemeinschaftlich und menschlich sehr viel gegeben hat. Mit Stolz blicken wir auf zahlreiche Erfolge zurück: starke Platzierungen unserer Schützinnen und Schützen bei Wettkämpfen, persönliche Bestleistungen und eine stetige Weiterentwicklung unserer Gemeinschaft. Jeder einzelne Pfeil, jeder Trainingstag und jede Herausforderung haben gezeigt, wie viel Leidenschaft in unserem Verein steckt.

Ein besonderer Höhepunkt zum Jahresende war unser Weihnachts-Schießen, bei dem wir mit Spaßzielen und humorvollen Sonderwertungen den sportlichen Ehrgeiz mit einer großen Portion Freude verbinden konnten.

In diesem festlichen Rahmen wurden auch die erfolgreichsten Schützinnen und Schützen des Jahres sowie unsere Trainer und Kampfrichter geehrt – wir gratulieren herzlich zu Euren Leistungen und bedanken uns für Euren sportlichen Einsatz und Teamgeist. Ein ganz besonderer Dank ging an alle Familien und Eltern, die übers Jahr hinweg nicht nur ihre Kinder in sportlicher Hinsicht unterstützten, sondern auch bei den vielen Veranstaltungen und Auswärts-Turnieren stets mit viel Enthusiasmus dabei waren. Ihr seid echt spitze!

Nun wünschen wir Euch allen ein frohes, friedliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage im Kreise eurer Liebsten und einen guten, gesunden Start ins neue Jahr. Möge 2026 uns weiterhin viele gemeinsame Momente, Treffsicherheit und unvergessliche Erlebnisse bringen.

„Alle ins Gold!“ wünscht Euch

Eure Rathener Bogengilde 

Volltreffer der Freundschaft: Die Rathener Bogengilde feiert 35 Jahre Partnerschaft in Ötigheim

Ein Erlebnisbericht

Vom 2. bis 5. Oktober 2025 waren die Rathener Vereine, darunter unsere Bogengilde, der Sportverein SV Kurort Rathen 52 und der Rathener Chorverein, zu Gast in unserer badischen Partnergemeinde Ötigheim. Der Anlass war ein besonderer: das 35-jährige Jubiläum der Gemeindepartnerschaft – ein Band der Freundschaft, das seit der deutschen Wiedervereinigung hält und lebt.

Donnerstag, 02.10. – Technik und Wiedersehensfreude

Die Reise führte uns am Ankunftstag gleich zu einem beeindruckenden Höhepunkt der Ingenieurskunst: der Tunnelbaustelle der Strecke Karlsruhe-Basel. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Süddeutschlands. Die Dimensionen waren überwältigend und boten einen spannenden Kontrast zur malerischen Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Der Abend klang dann in geselliger Runde aus und stand ganz im Zeichen des herzlichen Wiedersehens mit unseren Ötigheimer Freunden.

Freitag, 03.10. – Tag des Sports und der Bogenpremiere

Der Tag der Deutschen Einheit war zugleich ein Tag des sportlichen Miteinanders. Beim Sport- und Spieltag in Ötigheim maßen sich die Teams aus Rathen und Ötigheim freundschaftlich in Disziplinen wie Tischtennis, Badminton und Volleyball.

Für uns von der Rathener Bogengilde war es eine besondere Freude, an diesem Tag das Bogenschießen vorzustellen. Da Bogensport in Ötigheim noch kein etablierter Vereinssport ist, nutzten wir die Chance, diesen wunderbaren Sport den Bürgerinnen und Bürgern Ötigheims näherzubringen. Mit großem Erfolg! Die Nachfrage der Ötigheimer war erfreulich hoch. Wir konnten viele Interessierte an der Sehne begrüßen und hoffen, den Funken für unseren präzisen und entspannenden Sport entzündet zu haben. Vielleicht wächst daraus ja bald eine Bogensport-Abteilung in Ötigheim!

Der Freitagabend gipfelte im Partnerschafts- und Ehrungsabend. Vor rund 150 Gästen wurde im Zeichen des Dankes, der Erinnerung und der tiefen Freundschaft die Geschichte der 35-jährigen Partnerschaft gefeiert. Eine bewegende Veranstaltung, die einmal mehr die Bedeutung dieser Verbindung unterstrich.

Samstag, 04.10. – Kultur und Genuss in Freiburg

Nach den sportlichen und offiziellen Programmpunkten stand am Samstag Kultur auf dem Plan: Ein Ausflug nach Freiburg im Breisgau. Eine Stadtführung brachte uns die historische Altstadt und das Münster näher. Der krönende Abschluss des Tages war eine gesellige Weinverkostung, bei der wir die regionalen Spezialitäten genießen und die Freundschaft in entspannter Atmosphäre pflegen konnten.

Sonntag, 05.10. – Abschied auf Wiedersehen

Der Sonntag war leider schon der Tag des Abschieds. Mit vielen neuen Eindrücken, gestärkten Freundschaften und der Gewissheit einer lebendigen Partnerschaft traten wir die Heimreise an.

Ein großer Dank gilt der Gemeinde Ötigheim für die hervorragende Organisation und die herzliche Gastfreundschaft, sowie natürlich unserer Gemeinde Kurort Rathen für die Organisation der Reise. Ebenso danken wir allen teilnehmenden Rathener Vereinen, inbesondere unseren eigenen Bogengilde-Vereinsmitgliedern, die diese Fahrt mit viel Engagement vorbereitet und zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das Wiedersehen im kommenden Jahr in Rathen, wenn wir unsere Ötigheimer Freunde in der Sächsischen Schweiz willkommen heißen dürfen! Möge diese Partnerschaft noch viele Jahrzehnte so lebendig bleiben.

Alle ins Gold – und alle vereint!

Unser Seminar mit dem Bundestrainer Oliver Haidn – Ein Erfahrungsbericht von Christiane und Harald

Am vergangenen Feiertagswochende über den 3. Oktober durften wir – Christiane und Harald – an einem ganz besonderen Ereignis teilnehmen: einem Vier-Tages-Seminar mit Bundestrainer Oliver Haidn.
Wir beide schießen seit 5 bzw. 7 Jahren Bogen und haben über diese Zeit schon mehrfach von seinem Leitbild im Bogenschießen – dem Positionsphasenmodell – gehört und es auch angewendet. Doch in diesen Tagen bekamen wir die Gelegenheit, es in einer Tiefe zu erleben, die uns beide nachhaltig beeindruckt hat.

Unterstützt wurde Oliver während der Seminartage von seinem langjährigen Freund und Mentor A-Trainer Manfred Meyer und dem B-Trainer Walter Bruns. Schon nach wenigen Stunden wurde klar, wie hervorragend dieses Team harmoniert. Fachlich top, menschlich nahbar und immer bereit, ihr Wissen mit Geduld und Leidenschaft zu teilen. Es herrschte eine Atmosphäre, in der Lernen und der Erfahrungsaustausch einfach Spaß machten.

Besonders beeindruckt hat uns, wie präzise Oliver Haidn technische Zusammenhänge erklären und sofort in die Praxis übertragen konnte. Auch wenn uns die Bewegungsphasen vertraut waren, eröffnete er uns neue Blickwinkel: kleine Details in Haltung, Ablauf oder Balance, die plötzlich einen großen Unterschied machten.
Mit seiner ruhigen, aber bestimmten Art half er vielen Schützen, ihre Technik zu verfeinern – immer wertschätzend, immer motivierend.

Harald mit Oliver beim Erarbeiten der PP2

Ein echtes Highlight waren die Einblicke in seine Arbeit mit dem Bundeskader. Zu sehen, wie intensiv auch Spitzenschützen an den Grundlagen arbeiten, hat uns sehr beeindruckt. Es machte deutlich, dass Technik nie „fertig“ ist – selbst auf höchstem Niveau geht es immer wieder um das bewusste Wahrnehmen, Fühlen und Verbessern.

Darüber hinaus legte Oliver großen Wert auf ergänzendes Kraft- und Ausdauertraining. Er erklärte, wie wichtig eine stabile körperliche Basis für sauberes und wiederholbares Schießen ist. Besonders seine Hinweise zur Erwärmung und zum Therabandprogramm waren für uns wertvoll. Wir haben sofort erkannt, wie einfach man diese Übungen in den Trainingsalltag einbauen kann – und wie viel sie zur Leistungsfähigkeit und Verletzungsprophylaxe beitragen.

Die vier Tage waren intensiv – körperlich wie geistig – aber gleichzeitig unglaublich inspirierend. Wir haben viel gelernt, gelacht und gestaunt. Neben all der Theorie und Praxis blieb auch Raum für Gespräche, Austausch und das schöne Gefühl, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten: besser zu verstehen, wie gutes Bogenschießen funktioniert.

Wir beide sind mit einem Kopf voller Ideen, einem gestärkten Körpergefühl und jeder Menge Motivation nach Hause gefahren.

Ein großes Dankeschön an Oliver Haidn, Manfred Meyer und Walter Bruns für ihre engagierte, freundliche und kompetente Begleitung – und an alle Teilnehmenden für die tolle Gemeinschaft.

Diese vier Tage waren für uns mehr als nur ein Seminar – sie waren ein Schub für Technik, Verständnis und Begeisterung.
Wir freuen uns darauf, das Gelernte im Training der Rathener Bogengilde weiterzugeben – und noch lange von dieser besonderen Erfahrung zu zehren.

– Christiane & Harald